Der Produktionsprozess

Von der Frucht über das Destillat bis zur Flasche.

Unser Produktionsprozess ist handwerklich und kleinteilig. In unserer Brennerei in Bunschoten-Spakenburg stehen unsere Leidenschaft für unser Produkt und die Liebe zu den Früchten und natürlichen Zutaten, mit denen wir arbeiten, im Mittelpunkt. Wir produzieren wasser- und energiebewusst und finden Verwendungszwecke für unsere Restprodukte.

Weil uns das wichtig ist und weil es möglich ist!

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Alles beginnt mit den Früchten.

1. Auswahl der Früchte

Wir suchen bei kleinen Erzeugern und Privatpersonen in unserer Nähe.
Wir wählen bewusst reife, aromatische und immer unbehandelte Früchte aus. Nicht immer perfekt im Aussehen, aber perfekt im Geschmack. Manchmal Früchte, die sonst hängen bleiben oder verloren gehen würden.

2. Obst putzen

Die Früchte werden zuerst gewaschen und gereinigt…

3. Zerkleinern

…manuell zerquetscht oder gepresst…

4. Fermentieren

Die Früchte werden anschließend fermentiert. Während dieses Prozesses wandeln natürliche Hefen den Fruchtzucker in Alkohol um. Hier entsteht die Grundlage des Aromas. Zeit und Temperatur spielen dabei eine entscheidende Rolle.

5.1 Destillieren

Nach der Gärung destillieren wir die Früchte ein erstes Mal, den „Rauhbrand“.

5.2 Destillieren

Der zweite Schritt später ist das „Feindestillieren“. Wir destillieren den „Rohbrand“ in kleinen Chargen. Das Destillieren ist kein Trick: es ist Zuhören, Riechen und Schmecken. Darin zeigt sich unsere Handwerkskunst und unsere Kreativität. Wir trennen den Vorlauf (unerwünschte scharfe Stoffe), das Herz (rein, aromatisch, ausgewogen), den Nachlauf (schwerere Noten). Nur das Herz des Destillats wird verwendet.

6. Ruhe & Reife

Einige Destillate werden direkt abgefüllt, andere ruhen – manchmal im Fass. Holz kann das Destillat weicher, tiefer und vielschichtiger machen, ohne die Frucht zu überdecken.

7. Abfüllen

Nun ist unser Produkt bereit zur Abfüllung. Bei Obstbränden fügen wir nichts hinzu außer demineralisiertem Wasser, um den Alkoholprozentsatz einzustellen. Bei Likören so wenig Zucker wie möglich für die Balance, niemals um den Geschmack zu maskieren. Keine künstlichen Farb- oder Aromastoffe, keine Tricks.

Was Sie schmecken, ist das, was die Frucht zu erzählen hatte.

  • 1. Zest gewinnen

    Mit einem Trüffelschäler entfernen wir manuell nur die äußerste Schale, die Zeste. Hier sind die aromatischen Geschmacksstoffe enthalten.

  • 2. Zitronenschale mazerieren lassen

    In selbstgebranntem Alkohol mit hohem %-Anteil lassen wir die Zesten gut 8 Wochen unter gelegentlichem Rühren ziehen.

  • 3. Geschmack anpassen

    Nach italienischem Rezept mischen wir den schmackhaften starken Alkohol mit nicht zu viel Sirup und Wasser.

    Voilà – köstlich sogar bei Zimmertemperatur.